
Wurst lässt sich einfrieren – allerdings nicht in der Originalverpackung. Die Verpackung von Aufschnitt und Wurstwaren ist laut Verbraucherzentrale nur für die Kühllagerung ausgelegt, nicht fürs Gefrierfach. Wer Wurst länger haltbar machen möchte, sollte sie deshalb vorher in geeignete Gefrierbeutel oder -dosen umfüllen.
Welche Wurstsorten sich gut einfrieren lassen
Klassischer Aufschnitt wie Lyoner, Bierwurst oder Mortadella lässt sich problemlos einfrieren, verliert nach dem Auftauen aber etwas Feuchtigkeit und kann leicht wässrig wirken. Geräucherte Sorten wie Mettwurst, Kaminwurzen oder Schinkenwurst frieren ebenfalls gut ein – hier sorgt die Räucherung zusätzlich für Stabilität.

Lang gereifte Wurst besser kühlen statt einfrieren
Bei lang gereiften Sorten wie Salami oder luftgetrocknetem Rohschinken am Stück lohnt sich das Einfrieren dagegen weniger: Diese Sorten sind laut Verbraucherzentrale auch im geöffneten Zustand im Kühlschrank sehr lange haltbar, sodass das Gefrierfach hier keinen echten Vorteil bringt und eher unnötig an der Textur zehrt.
Frischen Aufschnitt zügig verbrauchen
Zum Vergleich: Ungefroren sollte Brühwurst wie Aufschnitt innerhalb von drei bis fünf Tagen verzehrt werden, da diese Sorten empfindlich sind. Wer eine größere Packung nicht rechtzeitig aufbraucht, ist mit dem Einfrieren also klar besser beraten, als sie im Kühlschrank verderben zu lassen.
Beim Auftauen gilt wie bei den meisten Fleisch- und Wurstwaren: am besten langsam im Kühlschrank, nicht bei Zimmertemperatur.



