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Kann man Tomaten einfrieren?

Reife Tomaten werden in einen Gefrierbeutel gefüllt

Rohe Tomaten lassen sich einfrieren, verändern dabei aber deutlich ihre Konsistenz. Durch den hohen Wassergehalt bilden sich beim Gefrieren große Eiskristalle, die das Fruchtfleisch von innen aufbrechen. Nach dem Auftauen sind rohe Tomaten deshalb matschig – für den Rohverzehr im Salat sind sie damit ungeeignet, für gekochte Gerichte funktionieren sie aber weiterhin gut.

Ganz oder als Sauce einfrieren?

Ganze rohe Tomaten können einfach gewaschen und im Gefrierbeutel eingefroren werden – nach dem Auftauen lassen sie sich wie Dosentomaten in Soßen, Suppen oder Eintöpfen verwenden. Wer das Aroma besser erhalten möchte, kocht die Tomaten vorher zu Tomatensauce oder Tomatenmark ein: So bleibt die Konsistenz nach dem Auftauen deutlich stabiler, weil das Wasser bereits reduziert wurde.

Reife Tomaten werden in einen Gefrierbeutel gefüllt
Ganze rohe Tomaten eignen sich nach dem Auftauen für Soßen und Suppen, nicht für den Rohverzehr.

Praktischer Trick: Die Schale löst sich fast von selbst

Ein Nebeneffekt des Einfrierens: Aufgetaute Tomaten lassen sich meist mühelos häuten, da sich die Schale durch die Eiskristallbildung leicht vom Fruchtfleisch löst. Wer ohnehin größere Mengen Tomaten häuten möchte, spart sich damit das übliche Blanchieren in kochendem Wasser.

Wie lange sind eingefrorene Tomaten haltbar?

Roh eingefroren halten sich Tomaten mehrere Monate im Gefrierfach, ohne ihre grundsätzliche Verwendbarkeit für gekochte Gerichte zu verlieren. Als fertige Sauce oder Mark eingefroren, bleibt das Aroma dabei am besten erhalten.

Ähnlich verhält es sich bei Gurken, die wegen ihres noch höheren Wasseranteils nach dem Einfrieren ebenfalls nur noch verarbeitet statt roh gegessen werden sollten.