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Kann man Eier einfrieren?

Rohe Eier werden in Gefrierbehälter aufgeschlagen

Ja, aber nur ohne Schale. Rohe Eier dürfen niemals mit Schale ins Gefrierfach, weil sich die Flüssigkeit im Inneren beim Gefrieren ausdehnt und die Schale zum Platzen bringt – mit einer unhygienischen Sauerei im Gefrierschrank als Folge. Aus der Schale gelöst lässt sich Eimasse dagegen gut einfrieren, wie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bestätigt.

Ganze Eier, Eigelb oder Eiweiß getrennt einfrieren

Ganze Eier können verquirlt und gemeinsam eingefroren werden. Wer Eigelb und Eiweiß getrennt einfrieren möchte, sollte beim Eigelb 2 Gramm Salz oder 5 Gramm Zucker pro 100 Gramm unterrühren – ohne dabei Luft einzuschlagen. Das verhindert, dass das Eigelb beim Auftauen eine gummiartige Konsistenz annimmt. Eiweiß dagegen kann ohne Zusätze eingefroren werden, da es diese Konsistenzprobleme nicht hat.

Rohe Eier werden in Gefrierbehälter aufgeschlagen
Ohne Schale lässt sich Eimasse gut einfrieren – am besten in kleinen, luftdicht verschlossenen Behältern.

Wie lange sind eingefrorene Eier haltbar?

Bei -18 Grad halten sich Eier laut BZfE maximal acht bis zwölf Monate. Wichtig ist, nur möglichst frische Eier einzufrieren – je älter das Ei zum Zeitpunkt des Einfrierens, desto stärker leidet die Qualität nach dem Auftauen.

Wofür sich aufgetaute Eier eignen

Aufgetaute Eier – ob mit Zucker- oder Salzzusatz eingefroren oder als Eiweiß pur – sollten nur in ausreichend erhitzten Gerichten verwendet werden: Rührei, Backwaren, Kuchenteig, Pfannkuchen oder Aufläufe. Zum rohen Verzehr, etwa in Tiramisu oder selbstgemachter Mayonnaise, sind aufgetaute Eier nicht geeignet. Aufgetaut werden sie am besten über Nacht im Kühlschrank.

Wer ohnehin größere Mengen Eier verarbeitet, findet in der Rote-Linsen-Küche eine gute pflanzliche Proteinalternative, die sich ganz ohne diese Einschränkungen einfrieren lässt.