Wie schmeckt Pastinake?

Pastinaken

Oftmals werden Pastinaken auch als Petersilienwurzel bezeichnet – was jedoch nicht ganz korrekt ist. Während bei der Petersilienwurzel der Blattansatz nach oben gewölbt ist, ist er bei der Pastinake leicht eingesunken.
Pastinaken, die noch vor dem Frost geerntet werden, haben einen Geschmack, der sich gut mit einer Mischung aus Möhren und Kartoffeln vergleichen lässt. Werden die Pastinaken erst nach dem Frost geerntet, dann entwickeln sie ein leicht süßliches und intensiv würziges Aroma. Dieses Aroma erinnert im weitesten Sinne an den Geschmack von Sellerie und Liebstöckel.

Was ist in Pastinake enthalten?

Pastinaken sind reich an Kalium. So enthalten 100 Gramm Gemüse rund 523 Milligramm des Mineralstoffes. Kalium entlastet auf natürliche Weise das Herz und den Kreislauf. Durch die ätherischen Öle in der Pastinake wird das Gemüse leicht verdaulich und beruhigt den Magen. Ein Teil der Ballaststoffe in Pastinaken besteht aus Pektin, was wiederum sanft die Verdauung fördert und gleichzeitig für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgt. Rund 26 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm Gemüse machen die Pastinake zu einem Gemüse, welches zu einem gut funktionierenden Nerven- und Muskelsystem beiträgt. Des Weiteren bieten die ätherischen Öle in den Pastinaken einen wertvollen Schutz vor Bakterien. Pastinaken haben einen relativ hohen Zuckergehalt, der auch für den süßlichen Geschmack verantwortlich ist. Dennoch müssen sich Figurbewusste Genießer keine Sorgen machen, denn Pastinaken sind verhältnismäßig kalorienarm.

Warum sind Pastinaken so gesund?

Pastinaken sind eine Kreuzung aus Petersilie und Karotten und zählt zu den klassischen herbst- und Wintergemüsen. Gerade in der kalten Jahreszeit sind Pastinaken aufgrund ihrer hohen Konzentration an Vitamin C und D sowie durch die Mineralstoffe Kalzium und Phosphor sehr gesund. Experten sprechen hier von einer antibakteriellen Wirkung. Durch die vielen Kohlenhydrate sind Pastinaken echte Sattmacher und können so perfekt eine Diät unterstützen.
Da Pastinaken einen viermal höheren Gehalt an Faserstoffen im Vergleich zu Karotten haben, eignet sich das Gemüse sehr gut zur Ernährung bei Problemen mit dem Magen und Darm. Grund hierfür sind die Bakterienstämme in der Darmflora, die oftmals durch zu wenig Faserstoffe regelrecht verhungern. Die Fasern der Pastinake werden im Verdauungstrakt durch Bakterien in Moleküle zerlegt, die durch Wasser aufquellen und einen gewissen Druck auf die glatte Darmmuskulatur ausüben. Somit kommt die natürliche Darmbewegung (Peristaltik) wieder in Gang.

Kann man Pastinaken auch roh essen?

Pastinaken zählen zu den vielseitigen Gemüsesorten auf dem Speiseplan. Zumeist werden die würzigen Wurzeln zu einem Püree oder zu einer Suppe verarbeitet. Pastinaken sind auch sehr lecker in einem Gratin, einem Auflauf oder als Eintopf mit anderen Zutaten. Das leckere Gemüse kann aber auch roh als Salat verzehrt werden. Somit passen Pastinaken nicht nur in die feine Küche der Sterneköche, sondern sind auch vielfach bei der deftigen Hausmannskost zu finden.