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Erkennst du diese 10 Nusssorten?

Im Studentenfutter erkennt man alles sofort, weil die Kandidaten nebeneinanderliegen. Einzeln und aus der Nähe wird es schwieriger: Pekannuss und Walnuss sehen sich ähnlich, Macadamia und Haselnuss auch, und ob die glatten hellen Kerne jetzt Cashews oder etwas anderes sind, ist ohne Vergleich gar nicht so eindeutig.

Zehn Nahaufnahmen, vier Antworten pro Bild. Am Ende bekommst du dein Ergebnis, die komplette Auflösung und einen Link zum Weiterschicken.

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Erkennst du diese 10 Nusssorten?

Zehn Nüsse und Kerne in Nahaufnahme, jeweils vier Antworten. Walnuss und Mandel erkennt fast jeder, bei Macadamia und Paranuss wird es für die meisten knapp. Am Ende bekommst du dein Ergebnis und die Auflösung zum Nachlesen.

  • 10 Fragen
  • ca. 3 Minuten
  • nur Bilder

Alle Bilder KI-generiert

Woran man Nüsse ohne Verpackung erkennt

Drei Dinge reichen fast immer. Die Form, also rund, oval, länglich, gebogen oder dreikantig. Die Oberfläche, ob glatt, gefurcht, faserig oder mit Samenhaut überzogen. Und die Farbe des Kerns, die von elfenbeinweiß über hellbraun bis grün reicht.

Damit lassen sich die meisten Fälle sofort trennen: Cashews sind die einzigen deutlich gebogenen Kerne, Paranüsse die einzigen mit dreikantigem Querschnitt, Pistazien die einzigen grünen. Schwierig wird es nur dort, wo zwei Arten tatsächlich verwandt sind oder sich zufällig ähneln.

Die Verwechslungen, die im Quiz die meisten Punkte kosten

Walnuss und Pekannuss. Die beiden sind miteinander verwandt, und das sieht man. Die Walnuss ist gedrungener und tief gefurcht, ihre zwei Hälften wirken wie zusammengefaltet. Die Pekannuss ist schlanker, glatter und weniger zerklüftet. Geschmacklich ist sie milder und buttriger, während die Walnuss über ihre dünne Samenhaut eine leichte Bitternote mitbringt.

Macadamia und Haselnuss. Beide sind rund und hellbraun bis cremefarben. Die Macadamia ist größer, fast perfekt kugelig und glatt, die Haselnuss kleiner, mit heller Spitze und einem sichtbaren Nabelfleck. Die Macadamia hat außerdem die härteste Schale aller handelsüblichen Nüsse, weshalb sie fast immer bereits geknackt verkauft wird.

Marone und Rosskastanie. Der Klassiker aus dem Herbst. Die essbare Marone ist an einer Seite abgeflacht und läuft oben in eine kleine Quaste aus, die Rosskastanie ist rundlich, glänzend und ungenießbar. Maronen bestehen zudem vor allem aus Stärke statt Fett, deshalb schmecken sie mehlig-süß und nicht ölig wie die übrigen Nüsse.

Warum die meisten dieser Nüsse gar keine sind

Botanisch ist eine echte Nuss eine Frucht mit verholzter Wand, die den Samen fest umschließt. Danach zählen nur Haselnuss, Esskastanie, Eichel und Buchecker wirklich dazu. Der Rest fällt in andere Kategorien: Walnuss, Pekannuss, Kokosnuss, Mandel und Pistazie sind Steinfrüchte, die Paranuss ist der Samen einer Kapselfrucht, und die Erdnuss ist eine Hülsenfrucht, also näher mit der Erbse verwandt als mit der Haselnuss.

Für die Küche spielt das keine Rolle, für Allergien schon: Erdnussallergie und Baumnussallergie sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn beide im Alltag unter „Nussallergie“ laufen.

Der Kandidat mit dem Kleingedruckten

Paranüsse gehören zu den selenreichsten Lebensmitteln überhaupt, schon wenige Kerne können den Tagesbedarf decken. Weil die Gehalte je nach Anbaugebiet stark schwanken, weist das Bundesinstitut für Risikobewertung darauf hin, dass bei dauerhaftem Verzehr eine Überversorgung nicht ausgeschlossen werden kann und sie deshalb in Maßen gegessen werden sollten.

Dazu kommt ein zweiter Punkt, der wenig bekannt ist: Der Paranussbaum reichert über seine tiefen Wurzeln natürliches Radium an. Das Bundesamt für Strahlenschutz hält moderaten Verzehr für unbedenklich, rät Schwangeren, Stillenden und Kindern aber vorsorglich davon ab, weil Radium ähnlich wie Kalzium in wachsende Knochen eingebaut wird.

Die zehn Sorten im Überblick

  • Maronen: mehlig-süß statt ölig, geröstet am besten
  • Pekannüsse: glatter und buttriger als die verwandte Walnuss
  • Cashewkerne: mild und leicht süß, wachsen außen an der Frucht
  • Walnüsse: kräftig, mit leichter Bitternote aus der Samenhaut
  • Pistazien: grün, salzig eingelegt oder pur, öffnen sich am Baum
  • Mandeln: verwandt mit Pfirsich und Aprikose, süß oder bitter
  • Haselnüsse: die einzige heimische Nussart, Basis jeder Nougatcreme
  • Macadamianüsse: cremig und buttrig, über 70 Prozent Fett
  • Paranüsse: dreikantig, sehr selenreich, in Maßen genießen
  • Frische Kokosnuss: botanisch eine Steinfrucht, jung voller Kokoswasser

Wer alle zehn erkannt hat, darf das Quiz an die Person weiterschicken, die beim Studentenfutter grundsätzlich zuerst die Macadamias heraussucht.

Raphael
Raphael
Seit 2018 beschreibe ich auf wie-schmeckt.de, wie Lebensmittel schmecken, inzwischen über 400 davon. Mich interessiert weniger die Bewertung als die Beschreibung: Wie fasst man Geschmack so in Worte, dass ihn sich jemand vorstellen kann, der es nie probiert hat? Daneben werte ich aus, wonach in Deutschland tatsächlich gesucht wird, zuletzt im Geschmacksreport 2026. Für Rückfragen und Datenanfragen bin ich über das Kontaktformular erreichbar.
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